Filderbezirke: Vaihingen, Möhringen, Plieningen, Birkach
Viele Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäuser auf der Hochebene, wenig Verschattung durch Gelände. Hier lassen sich Dächer oft vollständig belegen, gut kombinierbar mit Speicher und Wallbox.
Wir bauen die Zukunft Ihrer Energie!
Photovoltaik-Anbieter und Solartechnik-Fachbetrieb für Stuttgart
Zwischen dem Neckar und der Bernhartshöhe liegen in Stuttgart rund 350 Höhenmeter. Wir planen Ihre Solaranlage mit Speicher und Wallbox passend zu Lage, Dach und Förderung und kümmern uns um die Anmeldung bei Stuttgart Netze.

Stuttgart ist die Stadt der Höhenunterschiede. Zwischen dem Neckar in Mühlhausen auf gut 200 Metern und der Bernhartshöhe in Vaihingen auf knapp 550 Metern liegen Talkessel, Halbhöhenlagen und die Filderebene. Für eine Solaranlage heißt das: Zwei Häuser mit derselben Dachneigung können sehr unterschiedlich viel Sonne abbekommen, je nachdem, ob ein Hang, ein Nachbarhaus oder Bäume morgens oder abends Schatten werfen.
Dazu kommen eigene Stuttgarter Rahmenbedingungen: ein städtisches Förderprogramm mit der Solaroffensive, ein eigener Netzbetreiber mit Stuttgart Netze und eine eigene Eignungskarte für jedes Dach. Laut Stadt waren im Mai 2025 bereits rund 109 Megawatt Photovoltaik installiert, und der Gemeinderat hat 2022 beschlossen, dass Stuttgart bis 2035 klimaneutral werden soll.
Wir sind ein Photovoltaik-Fachbetrieb aus Schönaich im Landkreis Böblingen und planen Solaranlagen mit Speicher, Wallbox und Energiemanagement als Komplettsystem. Auf dieser Seite steht, was für Ihr Vorhaben in Stuttgart konkret gilt. Welche Module, Speicher und Wallboxen wir einsetzen, lesen Sie auf unserer Seite Photovoltaikanlage kaufen.
Die Solaroffensive ist das Förderprogramm der Stadt Stuttgart für Photovoltaik. Seit dem 1. Mai 2026 gilt eine neue Richtlinie. Das Prinzip bleibt: Module, Gestelle und Wechselrichter fördert die Stadt nicht, sondern die Begleitmaßnahmen, die eine Anlage auf Stuttgarter Dächern oft teuer machen. Die Sätze sind aber gesunken, und Balkonkraftwerke sowie Ladeinfrastruktur werden nicht mehr gefördert:
Stromnetzbetreiber im gesamten Stadtgebiet ist die Stuttgart Netze GmbH, ein gemeinsames Unternehmen der Stadtwerke Stuttgart und der Netze BW. Jede Photovoltaikanlage und jeder Speicher, der ins Netz einspeist, muss dort angemeldet werden. Seit Anfang 2024 nutzt Stuttgart Netze dafür ein neues Online-Portal: Der Netzbetreiber prüft, wie sich die Anlage auf das Netz auswirkt, und teilt danach den Punkt mit, an dem sie angeschlossen wird.
Diese Anmeldung, die Abstimmung zum Zählerplatz und die Inbetriebsetzung übernehmen wir für Sie. Der Eintrag im Marktstammdatenregister ist wichtig, weil er in Stuttgart gleich doppelt als Nachweis dient: für die Auszahlung der Solaroffensive und für die PV-Pflicht gegenüber dem Baurechtsamt.
Für ein Balkonkraftwerk bis 800 Watt Wechselrichter- und 2.000 Watt Modulleistung ist keine Anmeldung bei Stuttgart Netze nötig, der Eintrag im Marktstammdatenregister reicht. Gefördert werden Balkonkraftwerke von der Stadt seit Mai 2026 allerdings nicht mehr.
Die Sonnenstunden unterscheiden sich rund um Stuttgart messbar. Die Wetterstation Stuttgart-Schnarrenberg kommt im langjährigen Mittel auf 1.814 Stunden im Jahr, die Station am Flughafen auf den Fildern auf 1.858 Stunden. Wichtiger als dieser Unterschied ist aber fast immer die direkte Umgebung Ihres Daches.
In Hang- und Halbhöhenlagen verschwindet die Sonne im Winter früher hinter dem gegenüberliegenden Hang, in dicht bebauten Straßen werfen Nachbarhäuser und Bäume Schatten. Wir prüfen deshalb vor Ort, wann welche Dachteile im Schatten liegen, und legen die Modulbelegung und die Wechselrichter so aus, dass ein verschattetes Modul nicht die ganze Anlage ausbremst.
Ein Ost- oder Westdach bringt in Stuttgart rund 900 kWh je kWp und damit etwa 20 % weniger als ein Süddach. Dafür erzeugt es morgens und abends Strom, also dann, wenn im Haushalt viel verbraucht wird. Zusammen mit einem Speicher ist eine Ost-West-Belegung deshalb oft sinnvoller als ein nur halb belegtes Süddach.
Die Werte stammen aus einer Simulation mit PVGIS, dem Rechenprogramm der EU-Kommission, für den Standort Stuttgart-Mitte. Die Abschattung durch das umliegende Gelände ist dabei berücksichtigt, Bäume und Nachbarhäuser natürlich nicht.
| Dach | kWh je kWp | 10-kWp-Anlage |
|---|---|---|
| Süd, 35° Neigung | 1.127 | 11.270 kWh |
| Süd, 15° Neigung | 1.059 | 10.590 kWh |
| Ost, 30° Neigung | 903 | 9.030 kWh |
| West, 30° Neigung | 895 | 8.950 kWh |
Rechenbeispiel: Eine 10-kWp-Anlage auf einem Süddach erzeugt in Stuttgart rund 11.270 kWh im Jahr. Im Juli sind es rund 1.330 kWh, im Dezember nur rund 420 kWh. Ein Batteriespeicher verschiebt den Überschuss vom Mittag in den Abend.
Quelle: Simulation mit PVGIS 5.3 der EU-Kommission für den Standort Stuttgart, 14 % Systemverluste, Geländehorizont berücksichtigt. Ihr konkretes Dach rechnen wir individuell.
Süddach, 35° Neigung, kWh pro Monat
| Monat | kWh je kWp |
|---|---|
| Januar | 44 |
| Februar | 65 |
| März | 103 |
| April | 121 |
| Mai | 125 |
| Juni | 131 |
| Juli | 133 |
| August | 122 |
| September | 109 |
| Oktober | 81 |
| November | 51 |
| Dezember | 42 |
Stuttgart hat 23 Stadtbezirke und 152 Stadtteile. Die Ausgangslage für eine Solaranlage unterscheidet sich zwischen ihnen oft stärker als zwischen zwei Nachbarstädten.
Viele Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäuser auf der Hochebene, wenig Verschattung durch Gelände. Hier lassen sich Dächer oft vollständig belegen, gut kombinierbar mit Speicher und Wallbox.
Wohngebiete am Waldrand und an Hangkanten. Bäume und Gelände können in den Wintermonaten früh Schatten werfen, deshalb lohnt sich hier ein genauer Blick auf den Sonnenverlauf.
Villen und Mehrfamilienhäuser am Hang, oft mit gegliederten Dächern und Gauben. Häufig ist eine Ost-West- oder Teilbelegung die beste Lösung, in einzelnen Straßen gelten Auflagen des Denkmalschutzes.
Dichte Blockrandbebauung mit vielen Altbauten und Wohnungseigentümergemeinschaften. Eine gemeinsame Anlage auf dem Dach ist hier ein Thema für die Eigentümerversammlung.
Talnahe Lagen mit einer Mischung aus Reihenhäusern, Altbauten und Gewerbe. Die Marktstraße in Bad Cannstatt und der Rotenberg stehen als Gesamtanlagen unter Denkmalschutz.
Viele Siedlungen mit Reihen- und Doppelhäusern. Wer das Dach ohnehin neu eindecken lässt, fällt unter die PV-Pflicht und plant Dach und Solaranlage am besten in einem Zug.
In Baden-Württemberg gilt die Photovoltaik-Pflicht für neue Wohngebäude seit Mai 2022 und für grundlegende Dachsanierungen mit Baubeginn ab 2023, also wenn die Eindeckung oder Abdichtung komplett erneuert wird. Sie greift ab 20 Quadratmetern zusammenhängender geeigneter Dachfläche. Erfüllt wird sie in der Regel, indem 60 % dieser Fläche belegt werden, die Verordnung erlaubt aber auch einen Pauschalnachweis über die Grundfläche des Gebäudes. In Stuttgart wird der Nachweis beim Baurechtsamt geführt, spätestens zwölf Monate nach Fertigstellung und in der Regel mit der Bestätigung aus dem Marktstammdatenregister. Steht bei Ihnen eine Dachsanierung an, arbeiten wir Hand in Hand mit Ihrem Dachdecker.
Stuttgart hat über 4.500 Kulturdenkmale, dazu Gesamtanlagen wie den Rotenberg oder die Marktstraße in Bad Cannstatt. Hier braucht eine Solaranlage die Genehmigung der Unteren Denkmalschutzbehörde. Nach den Leitlinien des Landes ist diese Genehmigung in der Regel zu erteilen, wenn sich die Anlage der Dachfläche unterordnet und möglichst flächig angebracht ist. Ausgenommen sind Kulturdenkmale im Schutzbereich von Welterbestätten wie die Le-Corbusier-Häuser der Weißenhofsiedlung.
Dass Denkmal und Solarstrom zusammenpassen, zeigt das Neue Schloss: Dort liegen rund 320 Quadratmeter schwarze, rahmenlose Module, abgestimmt mit der Denkmalpflege. Für Häuser mit Auflagen planen wir mit unseren dunklen Fullblack-Modulen, die sich ruhig in die Dachfläche einfügen. Beim Antrag auf die denkmalrechtliche Genehmigung unterstützen wir Sie, welche Unterlagen nötig sind, klären wir im Einzelfall.
5 von 5 Sternen
Unsere 29,12 kWp PV-Anlage wurde komplett und termingerecht montiert – inklusive Elektroinstallation, 20,4 kWh Speicher, Wechselrichter und Wallbox. Alles lief reibungslos, sauber und professionell. Wir sind mit der gesamten Ausführung voll zufrieden und können das Unternehmen klar weiterempfehlen.
5 von 5 Sternen
Glücklich über eine neue PV-Anlage, dank der Fa. ehoch7. Ich kann sie sehr empfehlen. Freundliche und kompetente Beratung. Hochwertige Produkte und fairer Preis. Professionelle und saubere Installation. Meine Nachbarn haben auch gleich mitgemacht. Gerne wieder bei einer möglichen Erweiterung, wie z. B. einer Wärmepumpe.
5 von 5 Sternen
Lob an eHoch7. Von der Angebotsanfrage bis zur Inbetriebnahme war ich durchgehend sehr zufrieden. Gute Beratung, schnelle Abwicklung und kompetentes Personal bei der Durchführung. Werde euch gerne weiterempfehlen!
Vom ersten Gespräch bis zum Nachweis für Förderung und PV-Pflicht: So läuft ein Projekt mit uns in Stuttgart ab.
Wir besprechen Dach, Stromverbrauch und Pläne für E-Auto oder Wärmepumpe und schauen uns die Verschattung vor Ort an.
Sie erhalten ein transparentes Angebot, in dem die förderfähigen Positionen getrennt ausgewiesen sind, wie es die Richtlinie der Solaroffensive verlangt. Damit stellen Sie den Antrag vor der Beauftragung, und wir unterstützen Sie dabei.
Wir melden die Anlage im Portal von Stuttgart Netze an und stimmen Zählerplatz und Anschlusspunkt ab.
Montage, Inbetriebnahme, App-Einrichtung und Einweisung vor Ort. Danach haben Sie alle Unterlagen für Auszahlung und Nachweis.
Ja, über die Solaroffensive der Stadt. Gefördert werden Begleitmaßnahmen wie Gerüst, Statik und Zählerplatz, seit Mai 2026 mit bis zu 50 % der Kosten und höchstens 300 € je kWp. Speicher gibt es mit 100 € je kWh zusammen mit einer neuen Anlage. Die Mittel für 2026 sind ausgeschöpft, Anträge werden aber weiter angenommen, und laut Stadt können ab 2027 wieder Mittel ausgezahlt werden. Alle Details im Ratgeber zur Solaroffensive Stuttgart 2026.
Für das gesamte Stadtgebiet ist die Stuttgart Netze GmbH zuständig. Die Anlage wird seit 2024 über ein Online-Portal angemeldet, Stuttgart Netze prüft die Netzverträglichkeit und nennt den Anschlusspunkt. Die Anmeldung übernehmen wir als Fachbetrieb für Sie.
In der Regel ja, wenn die Eindeckung oder Abdichtung komplett erneuert wird und mindestens 20 Quadratmeter zusammenhängende geeignete Fläche vorhanden sind. Dann sind meist 60 % dieser Fläche zu belegen, alternativ ist ein Pauschalnachweis über die Gebäudegrundfläche möglich. Den Nachweis verlangt in Stuttgart das Baurechtsamt, spätestens zwölf Monate nach Fertigstellung. Wichtig: Über die Solaroffensive gefördert wird nur der Teil der Anlage, der über die Pflicht hinausgeht.
In den meisten Fällen ja, mit Genehmigung der Unteren Denkmalschutzbehörde. Nach den Leitlinien des Landes ist sie in der Regel zu erteilen, wenn sich die Anlage der Dachfläche unterordnet und möglichst flächig angebracht ist. Ausgenommen sind Kulturdenkmale im Schutzbereich von Welterbestätten wie die Le-Corbusier-Häuser der Weißenhofsiedlung.
Meist ja, entscheidend ist die Verschattung am konkreten Dach. Ein unverschattetes Süddach bringt in Stuttgart rund 1.127 kWh je kWp im Jahr, ein Ost- oder Westdach rund 900 kWh. Einen ersten Eindruck gibt der Solaratlas der Stadt, die genaue Aussage liefert die Verschattungsanalyse vor Ort.
Das Energieberatungszentrum Stuttgart (EBZ) bietet Privatleuten mit einem Gebäude in Stuttgart eine kostenlose Photovoltaik-Beratung an und außerdem einen PV-Check vorliegender Angebote. Dazu kommen die ehrenamtlichen SolarScouts, die das Amt für Umweltschutz koordiniert. Ein Angebot von uns können Sie dort gern gegenprüfen lassen. Unser eigenes Erstgespräch ist ebenfalls kostenlos und unverbindlich, anfragen können Sie es über das Beratungsformular auf dieser Seite.
Von Schönaich aus sind wir in ganz Stuttgart unterwegs und ebenso in den Städten und Gemeinden am Stadtrand, von den Fildern bis in den Norden.
Erzählen Sie uns kurz von Ihrem Vorhaben. Unsere Energie-Experten melden sich bei Ihnen und besprechen mit Ihnen Dach, Verbrauch, Speicher und Wallbox – kostenlos und unverbindlich.
Förderprogramme, Netzbetreiber-Prozesse und Vorschriften ändern sich. Wir prüfen die Angaben auf dieser Seite regelmäßig und klären den aktuellen Stand in jeder Beratung für Ihr konkretes Vorhaben.