
Wärmepumpe Förderung & Kosten 2026: So sichern Sie bis zu 70 % Zuschuss
Wärmepumpe Förderung 2026: bis zu 70 % Zuschuss, bei geringem Einkommen 80 % (max. 22.400 €), clever kombinieren – plus die echten Kosten nach Förderung, der richtige Antragsweg und Rechenbeispiele aus der Region Stuttgart.
Die Wärmepumpen-Förderung 2026 ist ein KfW-Zuschuss aus der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Seit dem 21. Juli 2026 beträgt sie 30 % Grundförderung plus Boni für Selbstnutzer (Klimageschwindigkeit 16 %, Einkommen 10 bis 40 %) – maximal 70 %, bei geringem Einkommen 80 %, auf bis zu 28.000 € förderfähige Kosten. Das sind bis zu 19.600 € bzw. 22.400 € Zuschuss.
Verfasst vom ehoch7 Team – Ihrem Fachbetrieb für Photovoltaik aus Schönaich bei Stuttgart – die Wärmepumpen-Installation übernimmt unser Partnerbetrieb (EnBW-Partner, Autarkie Experten). Zuletzt geprüft: September 2026. Alle Förderangaben beruhen auf der KfW-Heizungsförderung (BEG) mit den seit 21. Juli 2026 geltenden Konditionen. Seit dem 29. Juli 2026 gilt statt des Gebäudeenergiegesetzes das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG), die 65-%-Regel für neue Heizungen ist entfallen. Prüfen Sie die tagesaktuellen Konditionen vor dem Antrag direkt bei KfW und BAFA – oder lassen Sie sich von uns beraten.
Eine neue Heizung kostet Geld – eine geförderte Wärmepumpe kostet deutlich weniger, als die meisten denken. 2026 übernimmt der Staat bis zu 70 % der förderfähigen Kosten, bei geringem Einkommen sogar 80 %. Das senkt den Eigenanteil bei einem Einfamilienhaus oft auf rund 5.000 bis 15.000 €.
Die Tücke liegt im Detail: Wer die Boni falsch kombiniert oder den Antrag in der falschen Reihenfolge stellt, verschenkt schnell fünfstellige Beträge. Dieser Leitfaden zeigt Ihnen alle Fördersätze 2026, die echten Kosten nach Abzug der Förderung und den genauen Antragsweg – mit Rechenbeispielen aus der Region Stuttgart. Bei eHoch7 begleiten wir Sie gemeinsam mit unserem Wärmepumpen-Partnerbetrieb bei jedem dieser Schritte.
Wie hoch ist die Wärmepumpen-Förderung 2026?
Die Förderung ist ein Baukasten: Sie starten bei 30 % und addieren Boni hinzu – bis zum Deckel von 70 %, bei geringem Einkommen 80 %. Beantragt wird der Zuschuss über die KfW. Diese Übersicht zeigt, wie sich die Sätze zusammensetzen:
| Förderbaustein | Satz | Wer ihn bekommt |
|---|---|---|
| Grundförderung | 30 % | Alle Antragsteller (selbstnutzend & vermietet) |
| Klimageschwindigkeitsbonus | 16 % | Selbstnutzer, die eine funktionierende Öl-, Kohle-, Gasetagen- oder Nachtspeicherheizung oder eine mindestens 20 Jahre alte Gas- oder Biomasseheizung ersetzen |
| Einkommensbonus | 10–40 % | Selbstnutzer mit zu versteuerndem Haushaltseinkommen bis 50.000 €/Jahr, gestaffelt (mit Kind unter 18 Jahren bis 60.000 €) |
| Maximale Gesamtförderung | 70 % (80 %) | Deckelung – mehrere Boni werden gekappt; 80 % bei Einkommen bis 30.000 € (mit Kind bis 40.000 €) |
Die Grundförderung (30 %)
Jeder, der eine förderfähige Wärmepumpe einbaut, erhält 30 % Zuschuss – unabhängig von Einkommen oder Vorheizung. Das gilt für selbstnutzende Eigentümer ebenso wie für Vermieter und Wohnungseigentümergemeinschaften. Laut KfW soll ab dem 1. Quartal 2027 die Grundförderung für Wärmepumpen aus Nicht-EU-Fertigung auf 15 % sinken. Geräte aus der EU erhalten über einen neuen Wertschöpfungsbonus weiterhin 30 %. Die Details will das Bundeswirtschaftsministerium noch 2026 bekanntgeben.
Klimageschwindigkeitsbonus (16 %)
Dieser Bonus belohnt Tempo beim Heizungstausch. Sie bekommen ihn, wenn Sie eine noch funktionierende Öl-, Kohle-, Gasetagen- oder Nachtspeicherheizung oder eine mindestens 20 Jahre alte Gas- oder Biomasseheizung gegen eine Wärmepumpe austauschen. Wichtig: Dieser Bonus gilt nur für selbstnutzende Eigentümer. Er sinkt ab dem 1. Februar 2027 halbjährlich um 4 Prozentpunkte, für Anträge ab dem 1. August 2028 gibt es ihn nicht mehr.
Einkommensbonus (10 bis 40 %)
Liegt das zu versteuernde Haushaltseinkommen bei höchstens 30.000 € pro Jahr, kommen 40 % obendrauf, bis 40.000 € sind es 30 %, bis 50.000 € noch 10 %. Lebt ein minderjähriges Kind im Haushalt, liegen die Grenzen jeweils 10.000 € höher. Maßgeblich ist der Durchschnitt des zweiten und dritten Jahres vor der Antragstellung laut Steuerbescheid, für Anträge 2026 also 2023 und 2024. Auch dieser Bonus ist Selbstnutzern vorbehalten.
Effizienzbonus: seit Juli 2026 entfallen
Den früheren Effizienzbonus von 5 % für Wärmepumpen mit natürlichem Kältemittel (vor allem Propan/R290) oder mit Erdwärme, Grundwasser oder Abwasser als Quelle gibt es seit dem 21. Juli 2026 nicht mehr. Moderne Luft-Wasser-Geräte arbeiten trotzdem zunehmend mit R290.
Förderdeckel: maximal 70 % bzw. 80 % auf 28.000 €
Rechnerisch können die Boni in Summe mehr ergeben – gekappt wird aber bei 70 %, bei einem zu versteuernden Haushaltseinkommen bis 30.000 € (mit Kind bis 40.000 €) bei 80 %. Die förderfähigen Kosten sind für die erste Wohneinheit auf 28.000 € begrenzt, für Anträge ab dem 1. Februar 2027 sinkt dieser Betrag halbjährlich um 750 €. In der Praxis bedeutet das:
- Maximaler Zuschuss: 70 % × 28.000 € = 19.600 €, bei geringem Einkommen 80 % × 28.000 € = 22.400 €
- Kosten über 28.000 € tragen Sie selbst (sind aber steuerlich teils absetzbar)
- Für die Restsumme gibt es den zinsgünstigen KfW-Ergänzungskredit
Was kostet eine Wärmepumpe 2026 – und was bleibt nach Förderung?
Der wichtigste Punkt, den die meisten Ratgeber trennen: Erst Kosten und Förderung zusammen ergeben den Betrag, der Sie wirklich interessiert – Ihren Eigenanteil.
Kosten nach Wärmepumpen-Typ
| Wärmepumpen-Typ | Wärmequelle | Kosten inkl. Einbau (brutto) | Typische JAZ |
|---|---|---|---|
| Luft-Wasser-Wärmepumpe | Außenluft | 16.000 – 28.000 € | 3,0 – 4,0 |
| Sole-Wasser-Wärmepumpe (Erdwärme) | Erdreich | 24.000 – 40.000 € | 4,0 – 5,0 |
| Wasser-Wasser-Wärmepumpe | Grundwasser | 28.000 – 45.000 € | 4,5 – 5,5 |
| Warmwasser-Wärmepumpe | Abluft | 2.500 – 4.500 € | 2,5 – 3,5 |
Für die meisten Einfamilienhäuser in Stuttgart, Böblingen, Esslingen oder Ludwigsburg ist die Luft-Wasser-Wärmepumpe die beste Wahl: günstig in der Anschaffung, keine Erdbohrung, schnell nachrüstbar. Erdwärme lohnt sich vor allem bei Neubauten und großen Grundstücken.
Beispielrechnung: vorher, Förderung, nachher
Nehmen wir ein typisches saniertes Einfamilienhaus in Stuttgart-Vaihingen, das eine alte Gasheizung ersetzt. Der Eigentümer nutzt das Haus selbst, die Gasheizung ist älter als 20 Jahre, das Einkommen liegt über 60.000 € (also kein Einkommensbonus):
| Position | Betrag |
|---|---|
| Luft-Wasser-Wärmepumpe inkl. Einbau, Pufferspeicher, Hydraulik | 24.000 € |
| Förderfähige Kosten (innerhalb Deckel) | 24.000 € |
| Grundförderung 30 % | – 7.200 € |
| Klimageschwindigkeitsbonus 16 % | – 3.840 € |
| Gesamtförderung (46 %) | – 11.040 € |
| Eigenanteil nach Förderung | 12.960 € |
Liegt das zu versteuernde Haushaltseinkommen eines Haushalts ohne minderjährige Kinder bei höchstens 40.000 €, greift der Deckel von 70 % – der Eigenanteil sinkt auf rund 7.200 €. Bei höchstens 30.000 € sind es 80 % und nur noch rund 4.800 € Eigenanteil. So wird aus einer scheinbar teuren Investition eine der günstigsten Heizungsmodernisierungen überhaupt.
Versteckte Posten, die seriös eingeplant gehören
Ein ehrlicher Fachbetrieb rechnet diese Punkte von Anfang an mit ein – sie sind ein häufiger Grund für Nachforderungen bei Billiganbietern:
- Heizkörpertausch in Einzelräumen (falls die Vorlauftemperatur zu hoch ist)
- Pufferspeicher (300–500 Liter) und hydraulischer Anschluss
- Hydraulischer Abgleich (für die Förderung verpflichtend)
- Zählerschrank und Elektrik, ggf. separater Wärmepumpenzähler
- Schallschutz bei der Außenaufstellung (TA Lärm, Nachbarabstände)
Wer ohnehin das Dach anfasst, sollte die Dachsanierung mit Photovoltaik gleich mitdenken – das spart doppelt Gerüst und Anfahrt.
Wärmepumpe Förderung beantragen – Schritt für Schritt
Die Reihenfolge entscheidet über Erfolg oder Totalverlust der Förderung. Wer zuerst den Auftrag fest vergibt und dann den Antrag stellt, geht leer aus. So läuft es richtig:
- Fachbetrieb & Energieberatung einbinden – Heizlast prüfen, passende Wärmepumpe (BAFA-Liste) auswählen, Bestätigung zum Antrag (BzA) erstellen lassen.
- Vertrag mit aufschiebender Bedingung abschließen (gültig nur bei Förderzusage).
- KfW-Zuschussantrag (458) selbst im KfW-Kundenportal „Meine KfW“ stellen.
- Förderzusage abwarten, dann die Wärmepumpe einbauen lassen.
- Nachweis erbringen (Rechnung, Bestätigung nach Durchführung des Fachbetriebs, hydraulischer Abgleich).
- Auszahlung des Zuschusses auf Ihr Konto.
Faustregel: Erst Antrag (bzw. Vertrag mit Bedingung), dann verbindlich beauftragen. Niemals umgekehrt. Unsicher, ob Sie alle Boni bekommen? Lassen Sie Ihre Förderfähigkeit jetzt prüfen – wir bereiten alles mit Ihnen vor und behalten die Fristen für Sie im Blick.
Wer wird gefördert? Voraussetzungen und Sonderfälle
Selbstnutzer, Vermieter, WEG
| Konstellation | Grundförderung | Klimabonus | Einkommensbonus |
|---|---|---|---|
| Selbstnutzendes Eigentum | ja | ja | ja (bis 50.000 €, mit Kind bis 60.000 €) |
| Vermietetes Wohngebäude | ja | nein | nein |
| WEG (Gemeinschaftseigentum) | ja | teils | teils |
Selbstnutzer holen also das Maximum heraus. Aber auch Vermieter profitieren mit 30 % Grundförderung deutlich.
Altbau vs. Neubau
Im Neubau wird der Heizungstausch über die BEG nicht gefördert (hier greifen andere Programme für Effizienzhäuser, siehe Photovoltaik im Neubau). Die klassische Heizungsförderung zielt auf den Bestand – genau dort, wo der größte Hebel liegt. Und ja: Eine Wärmepumpe funktioniert im Altbau, sofern das Haus an kalten Tagen mit höchstens 55 °C Vorlauftemperatur warm wird. Wie Sie das selbst testen, steht im Ratgeber Wärmepumpe im Altbau.
Förderung in Baden-Württemberg und Stuttgart clever stapeln
Der große, oft übersehene Hebel: Bundes-, Landes- und Kommunalförderung lassen sich teilweise kombinieren. Während die Wärmepumpe selbst über die BEG läuft, gibt es für Photovoltaik, Speicher und begleitende Maßnahmen zusätzliche Töpfe.
- Stuttgarter Solaroffensive: Zuschüsse für Begleitmaßnahmen einer neuen PV-Anlage (z. B. Gerüst, Zählerplatz, Statik) und für Speicher, die zusammen mit einer neuen PV-Anlage gebaut werden. Module, Wechselrichter und die Wärmepumpe selbst werden nicht gefördert. Die Mittel für 2026 sind ausgeschöpft; Anträge sind weiter möglich, bewilligte Zuschüsse können laut Stadt ab 2027 ausgezahlt werden.
- L-Bank: Förderkredit „Wohnen mit Zukunft: Photovoltaik“ für PV und Speicher – einen Landeszuschuss gibt es in Baden-Württemberg nicht.
- Stuttgarter Heizungsprogramm: Für Gebäude auf Stuttgarter Gemarkung zahlt die Stadt seit 1. Mai 2026 zusätzlich 300 € je kW Wärmepumpenleistung und 500 € je Raum für größere Heizkörper. Der Antrag folgt spätestens vier Wochen nach der KfW-Zusage, zusammen ist die Förderung auf 60 % begrenzt. Details im Ratgeber Wärmepumpe im Altbau.
- Kommunale Programme: Einzelne Städte und Gemeinden haben eigene Programme, etwa Tübingen oder im Landkreis Esslingen Filderstadt und Wendlingen; die Stadt Esslingen selbst hat keines.
- KfW-Ergänzungskredit für den nicht geförderten Anteil zu vergünstigten Zinsen.
Als regionaler Fachbetrieb kennen wir die lokalen Förderkulissen genau – und holen die maximale Stapelung heraus. Einen Überblick über alle Programme finden Sie in unserem Ratgeber zu den Photovoltaik-Förderungen in Baden-Württemberg sowie auf unserer Seite zur Förderberatung. Sie wollen wissen, ob wir auch in Ihrer Region aktiv sind? Ein Blick genügt.
Doppelt sparen: Wärmepumpe und Photovoltaik
Die Förderung senkt die Anschaffungskosten. Eine eigene PV-Anlage senkt danach die Betriebskosten – das ist der eigentliche Gamechanger. Denn eine Wärmepumpe braucht Strom, und der günstigste Strom kommt vom eigenen Dach.
- 1 kWh Strom + Umweltwärme = 3,5–4,5 kWh Heizwärme (je nach JAZ)
- Solarstrom kostet Sie nach Installation nur einen Bruchteil des Netzpreises
- In der Übergangszeit treffen hoher Solarertrag und Heizbedarf perfekt zusammen
Statt 35–40 Cent pro Kilowattstunde aus dem Netz heizen Sie mit selbst erzeugtem Strom für rechnerisch oft unter 12 Cent. Wie das System zusammenspielt, lesen Sie im Leitfaden Photovoltaik und Wärmepumpe kombinieren 2026. Die passenden Komplettlösungen finden Sie unter Wärmepumpe & Photovoltaik – und wenn Sie nur die Solaranlage planen, hilft Ihnen der Ratgeber Photovoltaik in Stuttgart oder direkt die Seite Photovoltaikanlage kaufen.
Lohnt sich eine Wärmepumpe 2026? Amortisation und Wirtschaftlichkeit
Die ehrliche Antwort: In den meisten gedämmten Bestandsgebäuden ja – mit Förderung fast immer. Drei Faktoren treiben die Wirtschaftlichkeit 2026:
- Förderung bis 70 % macht den Eigenanteil planbar klein.
- Steigender CO₂-Preis verteuert Gas und Öl Jahr für Jahr.
- Wärmepumpentarife mit reduzierten Netzentgelten (§ 14a EnWG) senken die Stromkosten.
Amortisationsbeispiel (EFH Stuttgart, Eigenanteil rund 13.000 € nach Förderung): Gegenüber einer alten Gasheizung sparen viele Haushalte 1.000–1.800 € pro Jahr an Energiekosten. Daraus ergibt sich eine Amortisation von rund 7–13 Jahren – mit eigener PV-Anlage oft schneller. Die Wärmepumpe selbst hält 15–20 Jahre, eine PV-Anlage 25+ Jahre. Für den langfristigen Werterhalt sorgt unser Wartungs- und Service-Angebot.
Statistik-Highlight: Im Feldtest „WP-QS im Bestand“ des Fraunhofer ISE (Abschlussbericht November 2025) erreichten Luft-Wasser-Wärmepumpen in Bestandsgebäuden eine durchschnittliche Jahresarbeitszahl von 3,4, Erdreich-Wärmepumpen 4,3. Der Bundesverband Wärmepumpe (BWP) meldete nach dem Absatzeinbruch 2024 für 2025 wieder eine steigende Nachfrage. (Aktuelle Zahlen vor der Anschaffung gegenprüfen.)
Experten-Tipp: Die 5 häufigsten Förder-Fehler
Aus der Praxis unseres Energieteams: Die Förderung ist großzügig, aber formal streng. Diese fünf Fehler sehen wir am häufigsten – und jeder davon kann vierstellig kosten.
- Auftrag zu früh vergeben. Wer ohne Vertrag mit aufschiebender Bedingung beauftragt, verliert den Anspruch.
- Klimabonus verschenkt. Wird die alte Heizung zu früh demontiert oder falsch dokumentiert, fällt der Klimageschwindigkeitsbonus (derzeit 16 %) weg.
- Falsches Gerät gewählt. Nur Wärmepumpen auf der BAFA-Liste sind förderfähig. Effizienzkriterien und Kältemittel vorab prüfen.
- Hydraulischen Abgleich vergessen. Er ist Pflicht für die Förderung – und entscheidet über die reale Effizienz.
- Förderstapelung ignoriert. Wer nur die BEG nutzt und kommunale Zuschüsse oder Förderkredite für PV und Speicher liegen lässt, verschenkt Geld.
Wie wir das in der Praxis lösen, zeigen unsere Referenzen aus der Region.
Checkliste: In 8 Schritten zur geförderten Wärmepumpe
- 1. Heizlast & Gebäudezustand prüfen lassen (Vor-Ort-Termin)
- 2. Passende Wärmepumpe von der BAFA-Liste auswählen (möglichst R290)
- 3. Förderbausteine durchrechnen (welche Boni greifen?)
- 4. Angebot/Vertrag mit aufschiebender Bedingung abschließen
- 5. KfW-Zuschussantrag (458) stellen – vor verbindlicher Beauftragung
- 6. Förderzusage abwarten, dann Installation beauftragen
- 7. Hydraulischen Abgleich durchführen & dokumentieren
- 8. Nachweise einreichen und Zuschuss erhalten
Häufige Fragen zur Wärmepumpen-Förderung 2026
Wie hoch ist die Wärmepumpen-Förderung 2026 maximal?
Bis zu 70 % der förderfähigen Kosten, bei einem zu versteuernden Haushaltseinkommen bis 30.000 € (mit Kind bis 40.000 €) bis zu 80 %. Die förderfähigen Kosten sind für die erste Wohneinheit auf 28.000 € gedeckelt – also maximal 19.600 € bzw. 22.400 € Zuschuss. Seit dem 21. Juli 2026 setzt sich die Förderung aus Grundförderung (30 %), Klimageschwindigkeitsbonus (16 %) und Einkommensbonus (10 bis 40 %) zusammen.
Was kostet eine Wärmepumpe nach Förderung?
Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe kostet inklusive Einbau meist 16.000–28.000 €. Nach Abzug der Förderung bleibt im Einfamilienhaus oft ein Eigenanteil von rund 5.000–15.000 €, je nach Boni.
Muss ich den Förderantrag vor dem Kauf stellen?
Ja. Sie schließen zunächst einen Vertrag mit aufschiebender bzw. auflösender Bedingung ab und beantragen den Zuschuss bei der KfW, bevor Sie verbindlich beauftragen. Eine zu frühe Beauftragung kostet die Förderung.
Bekommen Vermieter auch Förderung für eine Wärmepumpe?
Ja, vermietete Wohngebäude erhalten die Grundförderung von 30 %. Klimageschwindigkeits- und Einkommensbonus sind selbstnutzenden Eigentümern vorbehalten.
Funktioniert eine Wärmepumpe im Altbau?
In den meisten Altbauten ja – wenn das Haus an kalten Tagen mit höchstens 55 °C Vorlauftemperatur warm wird und die Heizkörper ausreichend dimensioniert sind. Eine Heizlastberechnung schafft Klarheit, einen ersten Selbsttest beschreibt unser Ratgeber Wärmepumpe im Altbau.
Brauche ich einen Energieberater für die Förderung?
Für die reine Heizungsförderung über die KfW genügt ein Fachunternehmen; ein Energieeffizienz-Experte ist für die Heizung nicht zwingend, für umfassendere Sanierungen aber sinnvoll. Wir klären das im Erstgespräch.
Wie lange dauert die Auszahlung der Förderung?
Nach vollständigem Nachweis erfolgt die Auszahlung in der Regel innerhalb weniger Wochen. Die genaue Dauer hängt von der Bearbeitung durch die KfW ab. Wer den Einkommensbonus nach den seit 21. Juli 2026 geltenden Konditionen beantragt hat, kann die Nachweise laut KfW voraussichtlich erst ab Januar 2027 einreichen.
Kann ich Wärmepumpe und Photovoltaik zusammen fördern lassen?
Ja. Die Wärmepumpe läuft über die BEG, Photovoltaik und Speicher über 0 % Mehrwertsteuer, kommunale Programme und gegebenenfalls den KfW-Kredit 270. Beides ist kombinierbar und ergibt zusammen das wirtschaftlichste System. Wie Sie einen Speicher nachträglich ergänzen, zeigt unser Ratgeber Stromspeicher nachrüsten.
Fazit und nächster Schritt: Kostenlose Förderberatung in Stuttgart
Die Wärmepumpen-Förderung 2026 ist so attraktiv wie selten: bis zu 70 % Zuschuss, kombinierbar mit regionalen Programmen und einer eigenen PV-Anlage. Entscheidend ist, die Boni richtig zu kombinieren und den Antrag vor der Beauftragung zu stellen – genau hier verschenken viele Hausbesitzer Geld.
eHoch7 ist Ihr Fachbetrieb aus Schönaich bei Stuttgart – als EnBW-Partner und Teil der Autarkie Experten begleiten wir Sie von der Heizlastberechnung über die komplette Förderabwicklung bis zur Installation. Die Photovoltaik installieren je nach Region unsere eigenen Monteure oder feste Partnerbetriebe, die Wärmepumpe übernimmt einer unserer geprüften Partnerbetriebe – koordiniert von uns, mit einem festen Ansprechpartner und Festpreisgarantie.
Ihr nächster Schritt: Fordern Sie Ihre kostenlose, unverbindliche Förderberatung an. Wir prüfen Ihre individuellen Boni, rechnen Ihren Eigenanteil aus und bereiten den Antrag mit Ihnen vor.
→ Jetzt kostenlose Förderberatung sichern · → Unverbindliches Angebot anfordern
Oder rufen Sie an: 07031 2098561 (Mo–Fr 08:00–16:00 Uhr). Tipp: Mit unserem Newsletter erhalten Sie Förder-Updates, sobald sich 2026 etwas ändert.
Machen Sie Ihr Zuhause unabhängig – mit eHoch7.
Über ehoch7
Als Spezialisten für Photovoltaik und Speicher sind wir Ihr Partner in Baden-Württemberg. Die Planung und Installation Ihrer Solaranlage erfolgt professionell und termingerecht innerhalb von 3 bis 5 Monaten.
Mehr über uns erfahrenHaben Sie Fragen?
Unsere Experten stehen Ihnen mit kompetenter Beratung zur Seite. Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Gespräch.
Das könnte Sie auch interessieren
Alle Artikel
Stromspeicher-Größe berechnen 2026: Wie groß muss der Batteriespeicher sein? Simulation für Stuttgart
Wie groß muss ein Stromspeicher sein? Für die meisten Haushalte reichen 1 bis 1,5 kWh je 1.000 kWh Verbrauch. Das zeigt unsere Simulation mit 27 gemessenen Haushalten und Stuttgarter Sonnendaten, inklusive Wärmepumpe, Kosten und Faustregel-Tabelle.

Wärmepumpe im Altbau 2026: Wann sie sich lohnt – Heizkörper-Test, Kosten und Förderung in Stuttgart
Funktioniert eine Wärmepumpe im Altbau? Meist ja, auch mit normalen Heizkörpern. Was der Fraunhofer-Feldtest zeigt, wie Sie Ihr Haus mit dem 55-Grad-Test selbst prüfen, was es 2026 kostet und welche Förderung in Stuttgart gilt.

Einspeisevergütung 2027: Was die EEG-Novelle für neue und bestehende PV-Anlagen bedeutet
Wird die Einspeisevergütung 2027 abgeschafft? Stand Oktober 2026: die aktuellen Sätze, was der Regierungsentwurf für neue Anlagen plant, was für Bestandsanlagen gilt und worauf es bei der Inbetriebnahme bis 31.12.2026 ankommt, mit Rechenbeispiel für Stuttgart.